
Kulinarische Entdeckungsreise – von Streetfood bis Fine Dining
Dieser Beitrag ist im RIEDEL Magazin, Ausgabe 02 Sommer 2025, erschienen. Die genannten Lokale, Karten und Eröffnungsdaten entsprechen dem Stand dieser Ausgabe und sollten vor einem Besuch geprüft werden.
Backstube und Pizza-Pockets
In London, Tel Aviv und seit Mitte März nun auch in der Amalienstraße gibt es eine Filiale der beliebten Bäckerei-Kette „Zeit für Brot“. Neben handgemachten Bioland-Backwaren findet man dort auch eine große Auswahl an frischen Broten und süßen Teilchen, die direkt in der offenen Backstube zubereitet werden.
Napoli Dough in der Türkenstraße hat sich den Panuozzi verschrieben, den für Neapel typischen Pizza-Pockets. Ob deftig mit Mortadella und Pistaziencreme (Bella Mortadella) oder vegan mit Roter Bete und Birnenkompott, wird dort jeder Pizza-Fan glücklich.

Süßes & Mehr für Fortgeschrittene
Neu auf der Türkenstraße ist seit April die LouLou-Tagesbar. Edelstahl-Tische und Retro-Rot vereinen sich hier zu einer skandinavisch-französischen Melange. Und auch das, was auf den Tisch kommt, kann sich sehen lassen. Wie wäre es zum Beispiel mit Beef Tatar mit gebeiztem Eigelb und Senfsaat?
Im Lavy-Café in der Hohenzollernstraße werden Matcha-Kreationen und himmlische japanische Patisserie serviert. Strawberry Matcha Latte zum Beispiel oder Matcha Cheesecake. Und Kaiserschmarrn-Liebhaber müssen unbedingt im „Superschmarrn“ in der Schellingstraße vorbeischauen. Soll es die Variante Heidi sein, ganz klassisch mit Apfelmus und Mandeln? Oder doch lieber Lini mit Nutella, Himbeeren, Blaubeeren und Kokosraspeln? Oder vielleicht Gitte, mit Vanillesauce, heißen Himbeeren und Krokant?

Im Bravo Grande in der Friedrichstraße dreht sich kulinarisch alles um Italien. Der Spiegel an der Decke lädt zum Flirten ein, die Bar in der Mitte ist der kommunikative Mittelpunkt. Auf der Karte: Negroni, Aperol, Campari, Sprizz und Sbagliato.
Wo Kaffee-Nerds Schlange stehen

Maximale Entspannung vom Trubel draußen erwartet einen im Ohana-Tagescafé. Hier gibt es Kaffee, Matcha, Smoothies, Croissants und leckere Sandwiches. Man vs. Machine gibt es gleich zweimal in Schwabing. In der Hohenzollern- und in der Schellingstraße dreht sich alles um den Kaffee aus der hauseigenen Rösterei, für den Kaffee-Nerds Schlange stehen.
Wo internationale Tradition auf den Teller kommt

Eine hundertjährige Tradition hat der Kaisergarten gegenüber der St. Ursula-Kirche. Der schattige Wirtsgarten mit uralten Kastanien ist im Sommer ein willkommener Treffpunkt. Im Restaurant sorgen viel warmes Holz und Fliesen für ein gemütliches Ambiente. Die Küche des Kaisergarten ist bayerisch inspiriert mit Bier vom Ayinger-Bräu und Wein aus Österreich, Deutschland und Italien.

Um Frankreich dreht sich dagegen alles im Petit Fritz, dem Ableger des Chez Fritz, das im französisch geprägten Haidhausen seit vielen Jahren für französische Brasserie- und Austern-Abende steht. Das Petit Fritz überzeugt mit seinem Bistro-Konzept: Austern, Tartines, belegt mit Boudin Noir-Blutwurst, Enten-Rilettes, Lachs oder Camembert und dazu hausgemachte Pasteten stehen hier für französisches Savoir-Vivre.
Griechische Klassiker werden im Kalypso in der Agnesstraße serviert. Die Vorspeisenauswahl, die Moussaka oder der Kalypso-Teller mit Gyros, Bifteki, Souvlaki und Lammkotelett sind ausgezeichnet. Die Weinauswahl punktet mit griechischen, italienischen und deutschen Spitzenweinen. Und zu später Stunde ist, dank Ouzo, Partystimmung garantiert.
Moderner Elisabethmarkt, genussreicher Englischer Garten

Mitten in Schwabing, zwischen Elisabeth-, Arcis- und Nordendstraße, liegt der Elisabethplatz mit seinem beliebten Markt. Im Sommer 2021 wurde der Grundstein für den neuen Elisabethmarkt gelegt, gut drei Jahre später waren die Arbeiten beendet. Die 23 Stände sind heute moderner und mit einem frischen Design ausgestattet, von seinem ursprünglichen Charme hat der Markt jedoch nichts verloren. Dort sollte man unbedingt einmal das israelische Streetfood im Fizzy Bubele ausprobieren. Die mit diversen Leckereien wie hausgemachten Falafel, Hummus, Hühnchen, Gemüse und Kräutern gefüllten Pita-Taschen sind ein echter Genuss.
Und dann gibt es natürlich noch die Gastronomie im Englischen Garten. Das gemütliche Seehaus ist ein beliebtes Restaurant mit Seeblick und internationaler Küche. Das 1804 Restaurant Hirschau steht für Fine Dining und bietet bayerische Gerichte mit einem modernen Touch.

Und ausgezeichnete österreichische Gerichte in angenehmem, puristischem Ambiente bekommt man im Das Tschecherl in der Amalienstraße.
Schwabings Küche, insbesondere auch das Streetfood, ist ein Fest für die Sinne! Bei kreativer Vielfalt, ausgefallenen Aromen und pulsierender Atmosphäre schmeckt München nach Freiheit, Genuss und purer Lebensfreude.
Was die Gastronomie über Schwabing verrät
Zwölf Adressen auf wenigen Straßenzügen, dazu ein neu gebauter Markt mit 23 Ständen: Das trägt kein Viertel, in dem abends niemand mehr da ist. Die Dichte zwischen Amalienstraße, Türkenstraße und Elisabethplatz zeigt, dass in Schwabing gewohnt und nicht nur gearbeitet wird. Für die Bewertung einer Wohnung ist das kein Beiwerk, sondern Teil der Lage.
Wer in diesem Umfeld kaufen oder verkaufen möchte, findet den Überblick bei Immobilien in Schwabing, für Eigentümer führt Wohnung verkaufen in Schwabing weiter. Ansprechbar sind wir in unserem Büro in Schwabing. Wie sich Angebot und Preise zuletzt entwickelt haben, zeigt der Marktbericht München.

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