Entwicklung der Bodenrichtwerte

Die Bodenrichtwerte in München und im Umland sind teils deutlich gesunken. Erfahren Sie, wie sich der Immobilienmarkt entwickelt und was Eigentümer jetzt wissen sollten.

Die aktuellen Bodenrichtwerte zeichnen für München und das Umland ein unterschiedliches Bild. Während die Werte im Landkreis teilweise deutlich nachgegeben haben, beispielsweise in Grünwald und Gräfelfing um bis zu 30 Prozent, zeigen sich besonders gefragte Wohnlagen innerhalb Münchens mit einem Rückgang, aber etwas stabiler, zum Beispiel haben sich in den folgenden Stadtteilen die Bodenrichtwerte wie folgt verändert: Alt Bogenhausen - 23,75 %, Herzogpark - 9,72 %, Schwabing - 23,3 % und Nymphenburg -19 %.

Ein wesentlicher Grund für diese Entwicklung sind die gestiegenen Finanzierungskosten der vergangenen Jahre. Sie haben größere Wohnbauprojekte deutlich verteuert und die Nachfrage nach entsprechenden Grundstücken spürbar gebremst. In einigen Teilen des Landkreises bewegen sich die Bodenrichtwerte dadurch inzwischen wieder auf dem Niveau von 2018.

Für Immobilieneigentümer ist dabei wichtig: Der Bodenrichtwert allein lässt noch keinen verlässlichen Rückschluss auf den tatsächlichen Wert einer Immobilie zu. Entscheidend sind immer auch die konkrete Lage, der Zustand, die Bebauungsmöglichkeiten und die individuellen Eigenschaften des Objekts.

Gleichzeitig bleibt München ein gefragter Immobilienstandort. Ein knappes Angebot, anhaltender Zuzug und die zuletzt stabilisierte Preisentwicklung sorgen weiterhin für eine solide Nachfrage. Umso wichtiger ist es, den Wert einer Immobilie nicht pauschal anhand einzelner Kennzahlen zu beurteilen, sondern individuell und fundiert einzuordnen.

Münchner Immobilienmarkt: Sinkende Bodenrichtwerte, stabile Nachfrage
Eine ausführliche Einordnung der aktuellen Marktentwicklung finden Sie hier:
Martin Früh
Martin Früh
Leitung Bewertungsabteilung
Master of Business Administration, Sachverständiger für Immobilienbewertung nach ISO 17024
Daten­schutz­ein­stellungen

Diese Webseite nutzt externe Medien, wie z.B. Karten und Videos, und externe Analyse-/Marketingwerkzeuge, wie z.B. HubSpot, etracker, Google Analytics, Hotjar, Meta Pixel und LinkedIn Insight-Tag, welche alle dazu genutzt werden können, Daten über Ihr Verhalten zu sammeln. Dabei werden auch Cookies gesetzt. Die Einwilligung zur Nutzung der Erweiterungen können Sie jederzeit anpassen bzw. widerrufen.
Eine Erklärung zur Funktionsweise unserer Datenschutzeinstellungen und eine Übersicht zu den verwendeten externen Komponenten finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Welche Cookies bzw. Erweiterungen möchten Sie zulassen?
Kontakt